Nils Willers
Schauspieler, Autor, Regisseur
Der in Hamburg geborene Nils Willers begann 1982 sein Studium der Theaterwissenschaft in Berlin, wechselte jedoch schnell auf die praktische Seite der Bühne und legte 1986 sein Schauspieldiplom ab. Seitdem ist er als freischaffender Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent tätig. In Berlin leitete er in Kreuzberg ein kleines Zimmertheater und war Teil des Theaterkollektivs Vanilla Gorgon. Nach dem Mauerfall spielte er unter anderem am Hans Otto Theater in Potsdam, mitbegründete dort auch das Jugendtheater Havarie sowie in Berlin das Theater Thikwa.
Nach der Jahrtausendwende führten ihn Engagements mit der Minako Seki Company auf internationale Bühnen in Südamerika, den USA, Japan und ganz Europa. In seiner bisherigen Laufbahn stand er in über 150 Produktionen auf der Bühne. 2009 wurde er mit der Berliner Compagnie mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.
Von 2015 bis 2018 spielte er am Landestheater Detmold, seit 2018 ist er regelmäßiger Gast am Theater Ulm und in der Spielzeit 2023/24 am Staatstheater Wiesbaden. Als Autor veröffentlichte er die Stücke Siebzehn Minuten bis Bielefeld und Flucht nach vorn im Drei Masken Verlag. Zudem brachte er 2023 das Kinderhörspiel Die großen Bäume heraus. 2025 stand er als Schrank in West Side Story bei den Eutiner Festspielen auf der Bühne,, spielte in sechs Filmen mit sowie am Theater Ulm als Scheuch im Zauberer von Oz.
2024 war er bereits bei den Schlossfestspielen zu sehen im Stück „Sein oder Nichtsein“ in der Rolle des Rowicz. 2026 wird er in Ödon von Horvaths “Hin und Her ” mitspielen in der Rolle des Ferdinand Havlicek sowie in der West Side Story in der Rolle des Doc.

